bricks.inof.de  bricks.inof.de

Moonbase-Modul »Lavaschlange«

8. 8. 2008

zu Aufbau und Beschreibung des Moduls

Die Geschichte ...

Lavagraben

Ein Lavagraben auf der Moonbase? Wie kann das sein? Es ist allgemein bekannt, dass der irdische Mond ein toter, kalter Himmelskörper ist, der keinerlei vulkanische oder tektonische Aktivität zeigt.

Weniger bekannt ist, dass es andere Monde gibt -- auch in unserem Sonnensystem --, die durchaus über einen heißen Kern aus flüssigem Magma verfügen. Solche Monde befinden sich z.B. in Umlaufbahnen um Saturn und Jupiter, und sie sind beliebte Forschungsobjekte für Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete. Die einen wollen die Hitze zur Energiegewinnung nutzen, die anderen interessieren sich für Rohstoffe und Edelmetalle, die in der Lava an die Oberfläche befördert werden. Außerdem sehen einige Forscher darin eine willkommene Möglichkeit, mehr über den inneren Aufbau des betreffenden Mondes und seine Entstehungsgeschichte zu erfahren.

Und so war das Interesse natürlich groß, als zufällig entdeckt wurde, dass sich in unmittelbarer Nähe der Mondbasis eine Magma-Ader direkt unter der Oberfläche befand. Sofort wurden Maschinen und Gerätschaften herbeigeschafft, um das Gebiet zu erkunden und den Lavastrom freizulegen. In ihrer Aufregung liessen die Wissenschaftler alle Vorsicht außer acht; sie errichteten sogar eine Brücke mit Geräten und Aussichtsfenstern direkt über der Spalte, um eine bestmögliche Sicht auf das Spektakel zu haben.

Erforschung

Was sollte auch schon passieren? Der heiße Strom war ruhig, es gab auf dem Mond weder Erdbeben noch Vulkane.

Niemand rechnete damit, dass darin eine unbekannte Lebensform existieren konnte. Geschweige denn, dass diese Lebensform die Ansicht vertrat, dass sich die Forschungsbrücke prima als Frühstück eignet.

Angriff

Zum Glück ist der Gang aus einer der widerstandsfähigsten Legierungen gebaut, die die Menscheit kennt, nämlich aus Titan-Nickel-Legonium. Dadurch gewinnen die Menschen etwas Zeit. Während das Monster noch an der Brücke rüttelt und versucht, sie zwischen ihren Kiefern zu zermalmen, naht bereits Rettung ...

Admiral Grassmann schickt ein Sondereinsatzkommando, bestehend aus einem Trupp Soldaten mit Spezialwaffen, deren Kobalt-Brick-Quarz-Laser Temperaturen erzeugen können, die um ein Vielfaches höher sind als das Innere der Sonne. Begleitet werden sie von einem schweren Gefechtspanzer mit Positron-ABS-Zwillingsgeschütz.

Abwehr

Ob die mutigen Einsatzkräfte der Kreatur etwas anhaben können, ist unklar. Muss man vielleicht dieses Geschöpf, das offenbar Hitze gewohnt ist, eher mit Kälte bekämpfen? Man weiß es nicht, aber es besteht zumindest Hoffnung, es vertreiben zu können und so die unmittelbare Gefahr fürs erste zu beseitigen.

Aus einem kleineren Krater neben der Hauptspalte schießt eine kleinere Lavaschlange hervor und versucht, einen der Forscher zu erwischen. Handelt es sich um ein Jungtier? Wenn ja, führt dann der Beschützerinstinkt des Muttertiers dazu, dass es sich zurückzieht? Fragen über Fragen ...

Fortsetzung folgt.

zu Aufbau und Beschreibung des Moduls

 


Kontakt und Impressum    --    Copyright und rechtliche Hinweise Powered by FreeBSD